Impfung

Pneumokokken (Lungenentzündung)

Eine Impfung für die ganze Familie

Gehören Ihre Eltern auch schon zu den Risikogruppen? Dann erinnern Sie Ihre Eltern daran, dass sie sich gegen Pneumokokken impfen lassen sollen. So können sie noch lange mit ihren Enkeln spielen – und das bei guter Gesundheit.

Wer sich impfen lassen soll

Die Impfung gegen Pneumokokken wird überwiegend empfohlen für:
  • Kinder bis zum vollendeten 2. Lebensjahr
  • Gesunde Erwachsene ab dem vollendeten 60. Lebensjahr
  • Menschen ab 50, wenn sie einer Risikogruppe angehören. Dazu gehören Raucher, Alkoholiker, oder etwa Menschen mit Bluthochdruck
  • Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen
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Warum ist eine Impfung wichtig?

Pneumokokken werden von Mensch zu Mensch weitergegeben. Das kann etwa passieren, wenn man hustet oder niest. Häufig findet eine Übertragung von den Kindern auf die Großeltern statt.

Besonders während einer Grippewelle kann eine Pneumokokken-Infektion eine schwere Infektion der Atemwege auslösen, was zu einer Lungenentzündung führen kann. Die Grippeviren schädigen die schützende Schleimhaut der Lunge und die Pneumokokken-Bakterien haben dann leichtes Spiel.

Eine Impfung schützt vor den langwierigen Nachwirkungen. Zwar kann eine Erkrankung, die durch Bakterien ausgelöst wird, mit Antibiotika behandelt werden, aber durch Resistenzen kann es trotzdem zu einem schweren Verlauf kommen.

Pneumokokken kennen keine Saisonalität. Pneumokokken-Infektionen treten zwar verstärkt im Winter auf. Aber auch im Frühling und Sommer kommt es zu Infektionen. In Österreich werden jährlich etwa 500 schwere Pneumokokken-Erkrankungen gemeldet.

Wann wird gegen Pneumokokken geimpft

Für Kinder sind 3 Impfungen empfohlen:

Im 3. und 5. Monat und mit etwa einem Jahr. Die Impfung ist für Kinder kostenfrei im Rahmen des österreichischen Kinderimpfprogrammes.

Erwachsenen wird eine zweiteilige Impfung empfohlen:

Um eine möglichst breite Schutzwirkung zu erzielen: in einem einjährigen Abstand werden zwei verschiedene Impfstoffe verabreicht. Ob weitere Auffrischungen erforderlich sind, entscheidet Ihre Ärztin/Arzt im Einzelfall auf Basis der persönlichen Gesundheitssituation.