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Was ist Endometriose?

Ursachen – Symptome – Behandlung

Endometriose

Endometriose ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Dabei siedelt sich Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter an. Diese „Endometriose-Herde" können unbemerkt bleiben oder starke Schmerzen und Fruchtbarkeitsprobleme verursachen.

Die Diagnose dauert durchschnittlich in Österreich zehn Jahre, da viele Frauen ihre Beschwerden als normal ansehen. Dabei könnten individuelle Therapien helfen, die Lebensqualität zu verbessern.

In der medizinischen Forschung wurde Endometriose lange Zeit vernachlässigt und die Schmerzen wurden von Betroffenen als Regelschmerzen abgetan. In den letzten Jahren hat das Bewusstsein für die Erkrankung zugenommen.

Wussten Sie …
… dass in Österreich bis zu 300.000 Frauen von Endometriose betroffen sind?

Ursachen

Die Gründe für die Entstehung einer Endometriose sind bisher noch nicht geklärt.

Man geht jedoch davon aus, dass

  • hormonelle Einflüsse, speziell Östrogen
  • eine Fehlfunktion des Immunsystems
  • und familiäre Veranlagung eine Rolle spielen.

Endometriose entsteht durch das Wachstum von Gewebe außerhalb der Gebärmutter, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt. Während des Menstruationszyklus wachsen diese Gewebeinseln, werden durch hormonelle Signale abgestoßen und lösen eine Entzündungsreaktion im Bauchraum aus.

Das abgelöste Gewebe und Blut können nicht wie die Regelblutung abfließen, was zu Verklebungen, Zysten und Narbenbildung führt. Diese Veränderungen können die normale Funktion der betroffenen Organe beeinträchtigen.

Selbsthilfegruppe
Informationen und Austausch finden Sie auch auf: www.endometriose-oesterreich.at

Symptome

Die Symptome der Endometriose können vielfältig und individuell unterschiedlich sein.

Das häufigste Anzeichen sind starke Unterleibsschmerzen, die oft im Zusammenhang mit der Menstruation auftreten. Diese Schmerzen können in den Rücken, die Beine oder den Unterbauch ausstrahlen und werden häufig als krampfartig beschrieben.

Weitere Beschwerden können während oder nach dem Geschlechtsverkehr auftreten. Je nach Lage der Endometriose-Herde können auch Schmerzen beim Wasserlassen oder Stuhlgang vorkommen, insbesondere während der Menstruation. Manche Frauen berichten zudem von chronischen Schmerzen im Beckenbereich, die unabhängig vom Zyklus bestehen.

Zusätzliche Beschwerden können gastrointestinale Symptome wie Blähungen, Verstopfung oder Durchfall umfassen.

Endometriose kann außerdem die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen und zu einer erschwerten Empfängnis führen.

Sie kennen diese Symptome? Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt darüber!


Behandlung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Behandlung – jetzt neu: auch im Rahmen einer GVA!

Die Behandlung umfasst Schmerzmittel, hormonelle Präparate oder operative Eingriffe. Hormonelle Mittel können das Wachstum der Herde bremsen, während Operationen diese gezielt entfernen können. In schweren Fällen kann eine Entfernung der Gebärmutter erwogen werden.

Neu ist in Österreich, dass von Endometriose betroffene Frauen eine Kur bzw. eine Gesundheitsvorsorge Aktiv beantragen können. Die Kosten dafür, wenn bewilligt, werden von der Sozialversicherung getragen. Frauen lernen dabei, wie sie mit Bewegung, angemessener Ernährung und einem gesunden Lebensstil ihre Beschwerden lindern können – entweder nach einer Operation oder präventiv.

Dieses Programm wurde eigens mit führenden Spezialisten entwickelt und wird bisher nur in einem Haus in Österreich angeboten.

Mehr Infos finden Sie auf www.kur-und-reha.at und auf www.moorbad-badgrosspertholz.at.

Ihr Partner für GVA- & Kuraufenthalte mit der Indikation Endometriose

Gesundheitshotel Moorbad Bad Großpertholz

A-3972 Bad Großpertholz 72

(T) 02857 / 2273

www.moorbad-badgrosspertholz.at

reservierung@moorbad-badgrosspertholz.at

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